Sanchin

Aller Anfang ist schwer

Only one stance is used—the sanchin (meaning “three battles”) stance, from which a name of the kata is derivative now (initially it was named as Peppuren 1. Sanchin-dachi is a practical stance, and yet is the most difficult stance to master. The legs protect the body from sweep kicks, the thighs are to trap low kicks. According to a tai chi manual (“Zhengzi 13 postures”), the punch draws its power from the earth through the legs—the flip of the hips enables the strength of the whole body to be channeled and focused into one punch. Quelle

Ich habe in der kleinen Sammlung der Stellungsnamen (kopiert von Wiki, woher sonst) festgestellt, daß Sanchin Dachi dort als Kumite Dachi klassifiziert ist, als Kampfstellung. Sie wird dort auch als “Dreifußstellung” bezeichnet. Wieso Dreifußstellung? So viele Füße hat doch theoretisch niemand? *erinner* Mein Lieblingsexperte hatte die Stellung irgendwie mit einer Wurzel verglichen, als sei man fest im Boden verankert. Er erwähnte auch, dass es Übungen gibt, wo versucht wird, sich aus dem Gleichgewicht zu bringen. Mal gucken, ob ich da einen Clip finde … ja, in der kürze der Zeit fand ich diesen hier:

Sanchin stance and pushing exercise

Hmmm, und Sanchin Dachi ist eine Kumite Dachi , das ist auch noch interessant.

In der Dokumentation über Chojun Miyagi hat George Alexander (oder wie der noch mal hieß –> checken) erzählt, dass es im Goju Ryu zwei wichtige Katas gäbe, die das Wesen der Stilrichtung gut abbilden würden. Wenn ich ihn richtig verstanden habe (logisch, die DVD habe ich natürlich in englischer Sprache), sind das Sanchin und Tensho.

San-Chin (Drei Schlachten) steht laut George Alexander wohl für den harten Stil des Goju Ryu – eine Erklärung des Ablaufs fand ich bei Yuishinkan Boenen und bei Matayoshi Kobudo fand ich eine schöne Übersicht über verschiedene Goju Ryu Katas wurde diese als “zweifelsohne die wichtigste Kata im Gojuryu Karate” bezeichnet. “Wichtigste” – wieder so ein Wort, das alles sagt – und dann doch wieder nichts.

Zitat der Beschreibung zu Sanchin bei karate-boenen.de/frame2.html?technik/kata/sanchin.html”>Yuishinkan Boenen

Die Zahl drei im Namen der Kata weißt uns auf zentrale Punkte hin.

[...]

Drei Arten von Kraft,
Tento - Denken und Bewusstsein
Hara - Lebensenergie und Atmung
Tanden – Körperkraft und Stärke

Sanchin wird in verschiedenen Beschreibungen als Atemkata beschrieben, was ich bei einigen Videoclips auch gut sehen oder vielmehr hören konnte. Ich denke da auch an die “röchelnden” Geräusche in meiner Randnotiz Kuro Obi. Ich habe direkt einen schönen Querverweis bei goju-karate.de gefunden, wo ein informativer Artikel von Ralf Budde zu finden ist zum Thema Kokyu.

Ich habe gleich noch mal nach Sanchin Bunkai gesucht und mir haben die Clips von Yoseikankarate (USA) gefallen.

Sanchin Bunkai Preview 1
Sanchin Bunkai Preview 2
Sanchin Bunkai Preview 3

Sanchin Clipreise

Der Meister auf meiner DVD hat einen 2. Dan – mal gucken was so ein 9. Dan drauf hat. Krass, 9. Dan.

Er atmet lauter, seine Bewegungen sind irgendwie anders, teilweise ruhiger und dann wieder zackiger – also die Dynamik ist etwas anders wie bei dem Meister auf der DVD. Die Technik, die ich bis jetzt nicht zuordnen konnte , zeigt er auch aber die ist nur einen Bruchteil eines Augenblicks erkennbar – verschwindet quasi völlig in der Drehung – könnte tatsächlich sein, daß es nur eine Hilfe zur Drehung gibt. Die Drehung selbst unterscheidet sich in der Dynamik und auch im Raumanspruch – und in der Geschwindigkeit. Besonders interessant wird der Unterschied bei den offenen Händen, bei dem USA Typ artet das in etwas aus, was für mich wie wildes Gefuchtel aussieht. Theoretisch müsste das Morote Yohon Nukite sein aber es sieht er aus wie Schaf im Mixer :-) Spaß beiseite, der performed das vielleicht einfach so, wie es verteidigungstechnisch eher dem Sinn entspricht und nicht darauf ausgerichtet, daß die Technik gut erkennbar ist für einen blutigen Laien. Ich bin heute trotzdem frech deshalb nenne ich die Technik bei ihm Wespus hektisch wegschlagius *lol*

Ein recht deutlicher Unterschied stellt für mich der Beckeneinsatz von Mr. USA da – mein DVD Karateka hat dieses “Bauchnabel zur Decke ziehen” nicht so ausgeprägt wie der alte Mann. Welchen Sinn macht diese Bewegung eigentlich? Ist sie Bestandteil des Stands oder der Fortbewegung im Stand?

Ich habe mir den nächsten Clip gesucht, Morio Higaonna ist ja hier schon öfter wichtig gewesen. Seine Sanshin weicht in größeren Teilen von den zwei Vorgängern ab – deutlich zu sehen ist jedoch auch bei ihm die Hüftbewegung oder Beckenbewegung, ich weiß nicht wie es im Karate klassifiziert wäre. Interessant an Higaonna Sensei’s Version ist das Fehlen von Wendungen.

Last but not least werde ich mir noch mal den alten Clip reinziehen, quasi meinen ersten Sanchin Clip aus diesem Blog.

Die drehen sich auch nicht, allerdings ist mir aufgefallen, daß der Meister hier Sanchin Dachi kurz erklärt und das Kippen vom Becken in diesem Zusammenhang erwähnt.

Bedeutet das im Rückschluss, daß mein DVD Meister da noch mal dran arbeiten muss oder ist das eine “Normabweichung” – logisch, daß es unterschiedliche Möglichkeiten der Ausführung gibt. Hm, egal. Vergleichen war spannend. Zum Abschluß noch ein Clip, den ich gerade erst gefunden habe von Shihan Frank Black – der hat einen 8. Dan. Kann ja nichts schaden, den auch noch mal zu Vergleichen.

Hm, nervige Musik – und auch eine ziemlich steife Beckenregion wenn ich das mal feststellen darf. Vielleicht muss die Bewegung ja doch gar nicht so sichtbar sein, aber ich denke Higaonna Sensei knows best. Keine Ahnung warum, wahrscheinlich weil der bei Human Weapon so niedlich rübergekommen ist.

Gute Nachricht: ich werde das ja erfahren, vielleicht schon am Freitag, wo ich wieder zum Training gehe.

Der Meister auf meiner DVD hat einen 2. Dan – mal gucken was so ein 9. Dan drauf hat. Krass, 9. Dan.

Er atmet lauter, seine Bewegungen sind irgendwie anders, teilweise ruhiger und dann wieder zackiger – also die Dynamik ist etwas anders wie bei dem Meister auf der DVD. Die Technik, die ich bis jetzt nicht zuordnen konnte , zeigt er auch aber die ist nur einen Bruchteil eines Augenblicks erkennbar – verschwindet quasi völlig in der Drehung – könnte tatsächlich sein, daß es nur eine Hilfe zur Drehung gibt. Die Drehung selbst unterscheidet sich in der Dynamik und auch im Raumanspruch – und in der Geschwindigkeit. Besonders interessant wird der Unterschied bei den offenen Händen, bei dem USA Typ artet das in etwas aus, was für mich wie wildes Gefuchtel aussieht. Theoretisch müsste das Morote Yohon Nukite sein aber es sieht er aus wie Schaf im Mixer :-) Spaß beiseite, der performed das vielleicht einfach so, wie es verteidigungstechnisch eher dem Sinn entspricht und nicht darauf ausgerichtet, daß die Technik gut erkennbar ist für einen blutigen Laien. Ich bin heute trotzdem frech deshalb nenne ich die Technik bei ihm Wespus hektisch wegschlagius *lol*

Ein recht deutlicher Unterschied stellt für mich der Beckeneinsatz von Mr. USA da – mein DVD Karateka hat dieses “Bauchnabel zur Decke ziehen” nicht so ausgeprägt wie der alte Mann. Welchen Sinn macht diese Bewegung eigentlich? Ist sie Bestandteil des Stands oder der Fortbewegung im Stand?

Ich habe mir den nächsten Clip gesucht, Morio Higaonna ist ja hier schon öfter wichtig gewesen. Seine Sanshin weicht in größeren Teilen von den zwei Vorgängern ab – deutlich zu sehen ist jedoch auch bei ihm die Hüftbewegung oder Beckenbewegung, ich weiß nicht wie es im Karate klassifiziert wäre. Interessant an Higaonna Sensei’s Version ist das Fehlen von Wendungen.

Last but not least werde ich mir noch mal den alten Clip reinziehen, quasi meinen ersten Sanchin Clip aus diesem Blog.

Die drehen sich auch nicht, allerdings ist mir aufgefallen, daß der Meister hier Sanchin Dachi kurz erklärt und das Kippen vom Becken in diesem Zusammenhang erwähnt.

Bedeutet das im Rückschluss, daß mein DVD Meister da noch mal dran arbeiten muss oder ist das eine “Normabweichung” – logisch, daß es unterschiedliche Möglichkeiten der Ausführung gibt. Hm, egal. Vergleichen war spannend. Zum Abschluß noch ein Clip, den ich gerade erst gefunden habe von Shihan Frank Black – der hat einen 8. Dan. Kann ja nichts schaden, den auch noch mal zu Vergleichen.

Hm, nervige Musik – und auch eine ziemlich steife Beckenregion wenn ich das mal feststellen darf. Vielleicht muss die Bewegung ja doch gar nicht so sichtbar sein, aber ich denke Higaonna Sensei knows best. Keine Ahnung warum, wahrscheinlich weil der bei Human Weapon so niedlich rübergekommen ist.

Gute Nachricht: ich werde das ja erfahren, vielleicht schon am Freitag, wo ich wieder zum Training gehe.

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