Down and Out

Zunächst gibt es einen Dropsatz (6 WH mit Maximalgewicht, dann immer eine Scheibe weg und soviele WH wie es geht, solange weiter nach “unten” vorarbeiten, bis der Muskelschmerz nicht mehr erträglich ist). Ca. 1 Minute Pause und dann beim halben Gewicht des Maxwertes der ersten Runde anfangen und wieder nach oben hocharbeiten, Scheibe für Scheibe, in dem ca. 15 WH gemacht werden, dann nächste Scheibe, wenn die WH irgendwann weniger werden (–> unvermeidlich) dann eben weniger WH, noch ne Scheibe drauf und gucken, ob wenigstens noch 1 oder 2 Mal quetschen geht. Komischer Effekt: erstaunlicher Weise ging hier und da *leider* noch mal mehr als ich dachte. Wenn man dann ganz platt oben angekommen ist, 1 Minute Pause und noch mal per Dropsatz runter.

Gute Nachrichten: jetzt kann man aufs andere Gerät wechseln, und die fiese Runde dort noch mal durchleben, sozusagen zur Entspannung der Muskeln, die zuerst “dran glauben” mussten.

Ich war nicht schüchtern und habe noch einen zweiten Satz der “Fiesheit” folgen lassen, für die insgesamt 4 Sätze an zwei Maschinen habe ich fast 40 Minuten gebraucht, das sagt alles. Vom Gefühl her würde ich es als eine Mischung aus Cardio und Kraft einstufen, gerade die ersten Scheiben der Drop-Phase und der Weg zurück nach oben kosten ganz schön Luft während die zweite Phase der Drop-Phase eher Nerven kostet, und viel im Kopf stattfindet weil die Widerholungsraten durch das relativ geringe Gewicht explosiv in die Höhe gehen, minutenlang sieht man den wenigen Kilos dabei zu, wie die hoch und runter flitzen, wünscht sich irgendwie das temporäre Muskelversagen her, damit wieder eine Scheibe runter kann und man dem Ende des Durchgangs näher kommt – doch statt temporäres Muskelversagen gibt es gefühlte Jahrzehnte lang nur verrücktes Brennen und Zittern in den Muskeln bei weiterhin vorhandener Funktionsfähigkeit.

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